Verfasst von: Schnuppschnuess | 2012-04-02

Peloponnes Rundreise Tag 3: Athen – Korinth – Mykene – Epidauros – Nafplio

Athen - Marktbesuch4

                Besuch einer kleinen Markthalle in Athen – Einkäufe für das Picknick am Mittag

    Athen - Marktbesuch3  Athen - Marktbesuch5    Athen - Marktbesuch2_DSC0047Athen - Marktbesuch1
(klick aufs Foto und es wird größer)

Athen - Marktbesuch

Der KANAL VON KORINTH liegt zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Ziemlich tief und ziemlich eng ist das Bauwerk. Mein Gott, dass ich erleben darf, Orte aus Schillers Gedicht „Die Kraniche des Ibykus“ zu besuchen! Schwer begeistert hoffe ich auf ein Schiff, das leider nicht kommt. Aber es wird kommen. Ganz sicher.

P1300077

Für Akrokorinth hat leider die Zeit nicht gereicht, aber dafür waren wir ja im Weltkulturerbe MYKENE.

Eines der Highlights des heutigen Tages erwartete uns. Landschaftlich wunderschön gelegen, wanderten wir durch die Anlage und staunten über die Architektur.

Mykene5

Und diese Geschichte!!! Und die Geschichten!!! Homer!!! Ilias!!! Agamemnon!!! Troja!!! 112 Einträge auf Projekt Gutenberg!!!! Wenn ihr mal viel Zeit habt. Jetzt aber erst mal ein paar Impressionen:

Mykene2

Kostas und seine Schäfchen

Mykene3

Schatzhaus des Atreus (1250 v. Chr.)

Mykene1

Das Löwentor (1250 v. Chr.)

Löwentor Mykene

Hier hätte man noch viel mehr Zeit verbringen können, aber das stramme Programm war eher appetitanregend als sättigend. Auf dem Weg nach Epidaurus wurde auf einem kleinen Rastplatz ein Picknick veranstaltet. Das war urig und so passend, in dieser Landschaft mit den antiken Stätten, draußen in der Sonne sitzend, Brot, Käse, Wurst, Oliven, Sardinen und Obst zu essen und einen Wein dazu zu trinken;  immer wenn wir über die Reise sprechen, fällt auch ein Wort über den Imbiss. Hier jedenfalls wurden wir satt.

Picknick Nähe Epidaurus Picknick

Picknick Nähe Epidaurus1 
Picknick Nähe Epidaurus2

Nun also Weltkuturerbe EPIDAUROS – eine Kultstätte für den Gott der Heilkunst Asklepios und für mich als medizinisch Interessierte ein hochinteressanter Ort. Hier wurde nicht nur gebetet, sondern es wurden auch Heilverfahren angewendet. Man kann es sich vorstellen wie ein Kur mit Beten, aber auch mit kulturellen Veranstaltungen.

Wieder war der Ort sehr malerisch gelegen und mit vielen Fundamenten bestückt, die bestaunt werden konnten. So groß hatte ich mir das Areal nicht vorgestellt.

Asklepieion von Epidaurus1

Das in den Hang gebaute Theater war riesig und neben einer Bibliothek Teil des kulturellen Angebots.

Epidaurus2

Wenn man ganz oben saß

Epidaurus

und sich der Reiseleiter auf den Punkt in der Mitte stellte

Epidaurus1

und Griechische Klassiker deklamierte (na gut, es war die Tageszeitung), konnte man jedes Wort verstehen. Unglaublich!

Epidaurus - unser Reiseleiter Kostas Stamos

Ein kleines Museum über das Wirken des Heilkundigen gabt es auch, es ist sehr überschaubar und nicht besonders reichhaltig bestückt. Ein paar Statuetten und Dinge, die bei Grabungen gefunden wurden, werden hier präsentiert.

Ach das war schön!

Weiter geht die Reise nach NAFPLIO

Eines der schrägsten Dinge, die wir jemals in einem Urlaubsort bewundern durften, war Nafplios – nun ja, wie sollen wir es nennen? Sagen wir einfach – Alien Ufo Airbase.

Nafplio - Alien Ufo Homebase

Ist das schräg? Das ist schräg. Am Independence Day fliegt hier Will Smith durch, ich schwöre.

Bei dieser Alien Ufo Airbase handelt es sich um den reichlich versteckten Zugang (über den Platz, links, dann rechts, dann am Kai entlang, rechts, vorne an der Mauer, die vier komischen Glastüren – oder so ähnlich) zu Aufzügen, die zu einem Hotel führen, das auf einem Plateau liegt, gleich bei der Burgruine Akronafplio. Also eigentlich wurde das Hotel in die antike Anlage eingebaut, so richtig viel Denkmalschutz ist hier wohl eher nicht angesagt. Na ja, die Aufzüge darf man immerhin auch benutzen, wenn man kein Gast ist und oben angekommen, hat man einen wundervollen Ausblick auf das romantische Städtchen Nafplio.

Nauplia - Blick vom Uhrenturm

Es liegt auf einer Landzunge im Argolischen Golf und ist schlicht und ergreifend einmalig schön. Wenn das Wort „Flair“ in Bezug auf einen Ort irgendwo erfunden wurde, dann vermutlich hier.

Nafplio1 von der Festungsruine aus gesehen

Ein Blick in die andere Richtung: Festung Palamidi

Burg Palamidi

Wir sind ziemlich viel rumgelaufen in Nafplio und waren abends im Hotel tot wie Brot. Das war ein spannender, ereignisreicher Tag, der uns total begeistert hat. Und zwei Geocaches   haben wir heute auch gefunden.

SCHATZKARTE

# 449 – GC1ATPG „Corinth Canal“ – marzcz

#450 – GC2PWJ9 „Olympic Stadium“ – fishkopp2

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Was bisher geschah

2012 03 31 Anreise nach Athen + Abendessen in einer Taverne

2012 04 01 Athen: Akropolis, Akropolismuseum, Freizeit am Nachmittag

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Responses

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