Verfasst von: Schnuppschnuess | 2009-04-11

Österliche Taunusrunde

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Bei herrlichem Sonnenschein, blauem Himmel, blühenden Bäumen und frischem Grün machten wir uns am Ostersamstag auf in den Taunus, der per Auto innerhalb von 20 Minuten zu erreichen ist. Für unsere Begriffe recht spät, erst gegen 10.00 Uhr, legten wir los. Norbert litt an einer heftigen Pollenallergie, die ihn aber nicht davon abhielt, mich zu begleiten. Lieb, gell?

Ein wenig außerhalb wurde geparkt und per Pedes machten wir uns auf, ein Zelt aufzustellen. Pitch a Tent lautete die Devise. Auf einem ehemaligen Militärgelände war ein Petling an einer Stelle versteckt, auf die ich ohne Hint im Leben nicht gekommen wäre.

Die nächste Station lockte in Form des Wintersteins. Gleich beim Forsthaus,

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in dem man auch essen kann, ging es steil hoch. Der Weg war unser – man hätte auch eine andere Variante wählen können – länger und weniger steil. Wir haben uns für die „Nicht-für-Weicheier-Strecke“ entschieden. Tja, oben war es dann schön. Erst mal wurde Rast in der Nähe des Aussichtsturms gemacht

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und die mitgebrachten Mandelhörnchen und Würstchen verzehrt.

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Danach ging es auf die Suche nach dem Cache, der sehr gut versteckt war. Aber da ich anscheinend einen Lauf hatte (wo ich doch sonst so oft unverrichteter Dinge wieder abziehen muss), war die Dose irgendwann mein. Und weil sie so nett war und sich uns offenbarte, bekam sie eine neue Tüte spendiert.

Übrigens, ein grauenhaftes, angsteinflößendes, schreckliches Wildschwein, von dem in Bernhard Hoeckers Buch „Aufzeichungen eines Schnitzeljägers“ so oft die Rede ist, wurde auch gesichtet:

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Weiter ging es zum 500 m hohen Kuhkopf. Hier bot sich beim Erreichen ein schon fast hochgebirgsartiger Anblick.Überall waren Steinmännchen aufgestellt,

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die Fernsicht war berauschend und im „Gipfelbuch“ hatten sich Wanderer verewigt, die morgens nach einer Wanderung in der Hütte den Sonnenaufgang genossen – das muss herrlich sein.

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Übrigens haben wir hier unseren ersten Travel-Bug gesehen.

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Ehrlich gesagt, ein grottenhässliches Teil. Dafür waren die Pilze aber umso schöner.

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Und weil wir immer noch nicht die Nase voll hatten, sind wir auch noch flott zur Kapersburg gesaust – Cache Forum Romanum wurde der antiken Stätte entrissen.

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Hier lag die erste Geocoin im Kästchen. Und gleich so ein schönes Exemplar. Wenn ich gewußt hätte, was genau ich damit machen muss, hätte ich sie mitgenommen. Jetzt habe ich mich schlau gemacht und vielleicht geht ja demnächst mal eine mit auf die Reise.

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Diese römische Kastell am Limes ist alleine schon eine Reise wert. Zwischen altem Gemäuer kann man picknicken, rasten und Schätze suchen. Ohne das Cachen wären wir wahrscheinlich nie oder viel später erst hier hingekommen.

Gegen 16.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, und nach satten 20 km Cacherunde gelangten wir sehr zufrieden zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Schön war’s!

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Schatzkarte vom 11.04.2009:

Anfahrt mit dem Auto

Rundwanderung 20 km // Gesamtzeit: 5 Stunden 55 Minuten

0016 – GCZ2CA Pitch a tent  / Redtanker adopted by Baerenschweitzer

0017 – GCP6MW Winterstein / SaFran

0018 – GC12VZ2 Kuhkopf / SaFran

0019 – GCKXQP Forum Romanum / Matten

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Responses

  1. Eine schöne Tour, da seid Ihr ja hübsch rumgekommen 🙂

  2. Ja, das war echt schön. Beitrag vom Rheinsteig gestern ist in Arbeit – ich habe meinen Vater angefixt, nachdem Schwester und Schwager schon infiziert wurden. Meine Nichte und mein Neffe sind vollkommen fertig, dass die Eltern jetzt auf diesem Trip sind und haben überhaupt kein Verständnis für die neue Leidenschaft.

  3. Jaja, die Jugend heutzutage Kein Verständnis für sowas 🙂 aber vielleicht kann man sie ja mit ein paar technisch ausgereiften Caches a la Mystphi locken 🙂

  4. @nasebaer:
    ich kann nur hoffen, dass sich das auswächst. Die Blagen sind im 3. und im 5. Schuljahr, das kann dauern, bis die endlich aus dem Haus sind, damit die Eltern wieder ohne Probleme cachen können 😉


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