Verfasst von: Schnuppschnuess | 2015-07-17

Tacheles!

So viele Reisen! So viele tolle Erlebnisse! So viele interessante, gastfreundliche Menschen. So viele Begegnungen. Und soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viele Fotos. Und hier ist nix. Ich nehme den Kampf auf. Nicht gegen den Stier, sondern gegen den allseitsbekannten Schweinehund.

Ronda - Stierkampfarena - Spanien

Ronda – Stierkampfarena – Spanien – Andalusien

Ich MUSS die Welt daran teilnehmen lassen. Deshalb fange ich jetzt erst mal mit den Fotos an, verbunden mit kryptischen Beschreibungen. Vielleicht kommt danach noch Fleisch dran. Vielleicht nicht. Fragt mich, wenn ihr was wissen wollt. Also, dann man los….

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-08-03

Souvenir, Souvenir – 31 Days of Geocaching – Tag 3

Leute, ich bin feddisch. Das hat mich gestern dann doch ganz schön geschlaucht. Zuwenig getrunken habe ich ebenfalls und ich erwachte mit einem Bummern im Kopf, dass ich dachte, ich läge im Zelt in Wacken und hätte den ersten Gig von Metallica verpasst (Ja, ok, das ist nicht Metallica. Aber fast.).

Nicht ganz Metallica

Deshalb wurde heute Schonprogramm gefahren. Unser samstäglicher Weg zum Wochenmarkt brachte uns in die Nähe eines Multi-Caches, den ich schon vor Urzeiten gelöst hatte. Im Titel kam Goethe vor und darauf fahre ich voll ab. Der Faust-Fan in mir unkte “Ich bin zu alt, um nur zu spielen – zu jung, um ohne Wunsch zu sein” und der Wunsch, sich auf die Spuren des großen Meisters zu begeben, ließ mich die Runde quasi zeitgleich mit dem Einzug ins neue Domizil absolvieren.

Das mit dem Finden gestaltete sich dann etwas schwieriger – die Muggeldichte war derart hoch, und zwar IMMER, wenn ich am Finale war, dass ein Heben des Schatzes unmöglich schien. Heute jedoch passte alles. Umschauen – keiner da – suchen – finden – loggen – verstecken – fertig!!! Juhu!!!!

Fotos? Leider keine vom nett gemachten Multi, der an einige “muss-man-gesehen-haben”-Orte in der Innenstadt führt. Aber vielleicht eins vom Dom? Irgendwo da hinten, da ist das Final.

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SCHATZKARTE

#528  GC1MQYR  “Fuldaer Literatur Cache 1 – –  Goethe in Fulda” – balalaika

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-08-02

Souvenir, Souvenir – 31 Days of Geocaching – Tag 2

Heute wurden keine Dosen gesucht, heute ging es auf ein Event. Genauer gesagt, auf den Petersberg, zur Liobakirche, die eigentlich St. Peter heißt.

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Die Kirche St. Peter (auch Liobakirche) ist eine dem Heiligen Petrus geweihte, mittelalterliche Bergkirche aus dem 9. Jahrhundert in Petersberg (Osthessen) auf dem gleichnamigen Berg. Die Gewölbe gehören zu den ältesten oberirdischen Kirchenbauten Deutschlands und enthalten die ältesten erhaltenen Wandmalereien Deutschlands.

In der Krypta ist die Heilige Lioba von Tauberbischofsheim bestattet, weshalb sie auch Liobakirche genannt wird. (wikipedia)

Eventmäßig lief das heute so, dass HubiFD, der Herr der tausend Mysteries, die Geocacher eingeladen hatte, am Abend mit Picknickdecke zu erscheinen, zu schwätzen, ein wenig zu trinken und zu schmausen und sich dabei das Höhenfeuerwerk mit dem Titel “Nacht der tausend Lichter” anzuschauen, initiiert durch die Fuldaer Schützenbruderschaft. Da wir uns dabei auf einem der Fuldaer Hügel befanden, hatten wir natürlich DIE Aussicht auf die bunten Kaskaden, die sich über den abendlichen Himmel ergossen. Es war einmalig, sowas hatte ich zuvor noch nicht gesehen.

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Der Tipp, schon gegen 21.00 Uhr am Ort des Geschehens zu sein, erwies sich als goldrichtig, denn als das Spektakel gegen 22.30 Uhr los ging, waren sogar Stehplätze schön mu(gg)ckelig eng belegt. Wir hatten einen tollen Picknickdeckensitzplatz, den wir auch dringend brauchten, denn der Weg auf den Berg war steinig, steil und derart heiß… als wir um 20.30 Uhr Daheim los gingen, zeigte das Thermometer an einer Apotheke noch 36° C. Unfassbar! Als wir gegen Mitternacht wieder Daheim waren, wurden immer noch 26° C angezeigt.

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Ich danke dem Schicksal, dass ich nicht, wie zunächst geplant, Köfte, Obstsalat, Salatgurke, Brot und Zaziki mitschleppte, sondern nur vier Flaschen alkoholfreies Bier einpackte. Ich wäre während des steilen Anstiegs vermutlich in Ohnmacht gefallen. Aber als wir dann oben waren und diesen Ausblick über das komplette Fulda plus Umland genießen konnten, da haben wir nur noch Aaaah und Oooh gesagt und uns geschworen, bald wieder dort hinauf zu gehen. Bei Tageslicht, wenn es nicht mehr ganz so warm ist.

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Es war mal wieder ein toller Abend mit den Fuldaer Geocachern und den Schatzsuchern aus der näheren und ferneren Umgebung. Recht wenig bekannte Gesichter waren zugegen, eigentlich gar keins, aber die Unbekannten machte man schnell zu Bekannten, um sich über das schöne Hobby zu unterhalten. Eine Gruppe aus Neu Isenburg hatte als Trackable sogar einen Kaugummiautomaten dabei – ich hab mich so amüsiert. Wenn ich bedenke, dass wir bis zum Umzug nach Fulda nur auf einem Mega waren, sind wir in Fulda zu wahren Feierbiestern mutiert. Hätte ich nicht gedacht, dass mir das soviel Spaß macht.

Fazit:  Tag 2 der Mission “31 Days of Geocaching” erfolgreich abgeschlossen.

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Schatzkarte

#527 – GC4GW5B “Nacht der Tausend Lichter (Nachtevent)” – HubiFD

Wissenwertes zur Liobakirche (Wikipedia):

Lage

Die Bergkirche liegt auf dem alleinstehenden Petersberg im Zentrum des gleichnamigen Ortes und ist durch ihre exponierte Lage weithin sichtbar. Ebenso ergibt sich vom Kirchvorplatz ein weiter Ausblick über das Fuldaer Becken mit dem Fluss Fulda, der gleichnamigen Stadt, Petersberg, Künzell und weiteren umliegenden Orten sowie auf das westliche Rhönvorland und die hessische Kuppenrhön.

Geschichte

Der Fuldaer Abt Rabanus Maurus ließ in der Mitte des 9. Jahrhunderts auf dem Petersberg in der Nähe des Klosters Fulda eine dreischiffige Basilika und ein Benediktinerkloster errichten. Ursprünglich war die Kirche wahrscheinlich dem Patrozinium Allerheiligen geweiht. Von diesen vielen Heiligen setzte sich aber der Heilige Petrus als Patron durch. 836 ließ Rabanus Maurus den Leib der Lioba von Tauberbischofsheim von der Fuldaer Stiftskirche in die Krypta überführen. In dieser Krypta befinden sich drei Apsiden mit drei Altären. Hinter dem mittleren Altar befindet sich noch heute der Sarkophag der Heiligen Lioba.

Nach der Zerstörung der Gebäude auf dem Petersberg durch einen ungarischen Überfall 915 ließ der Fuldaer Abt Heicho die ausgebrannten Gebäude wiederherstellen.

Wegen vieler Unruhen und mehrerer Überfälle während der Bauernkriege wurden rund um das Kloster Wehrmauern errichtet. Die Gebeine der Heiligen Lioba wurden zur Sicherheit wieder in die Stiftskirche nach Fulda gebracht. Während dieser Zeit legten oft Mütter ihre kranken Kinder in den leeren Sarkophag, um so die Fürbitte der Heiligen zu erbitten; deshalb wird dieser im Volksmund „Schreistein“ genannt. Das romanische Langhaus wurde 1479 durch eine einschiffige, spätgotische Halle ersetzt; unter dem Fußboden entstand eine Begräbnisstätte für die Mönche. Eine weitere Besonderheit dieser Kirche ist eine für diese Region einmalige Dachstuhlkonstruktion, die man sonst nur in südlichen Gefilden findet und die noch original aus dem 15. bis 16. Jahrhundert erhalten ist.

Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster schließlich aufgelöst. Im Jahre 1995 wurde die Hauptreliquie der Heiligen Lioba in die Krypta der Peterskirche zurückgebracht. In den Jahren 2004 bis 2007 fand eine Generalsanierung der Kirche statt. Aus der ehemaligen Orangerie gegenüber der Kirche entstand ein neues Klostergebäude, die Cella St. Lioba. Somit wurde das klösterliche Leben an dieser Kirche neu begonnen.

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-08-01

Souvenir, Souvenir – 31 Days of Geocaching – Tag 1

Ich weiß, dass das schräg ist. Ich versuche es aber trotzdem. Für ein buntes Bildchen pro Tag werde ich ab heute alles daran setzen, den ganzen August lang jeden Tag einen Geocache zu finden bzw. ein Event zu besuchen.

Vor ein paar Tagen wurde eine Excel-Tabelle angelegt und jeder Tag des Monats mit einem in der nahen Zukunft zu suchenden Cache versehen. Mein Mann wurde informiert, das GPS-Gerät gefüttert, die Klamotten rausgelegt – mein Gott, war ich motiviert. Im Überschwang warf ich gleich mal meinen Plan um.

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Nix Schulzenberg, auf auf Richtung Niederröder Höhe, da fiel mir gestern nämlich der nette Wandermulti GC28098 – Wandertour im Heidelbeerland ins Auge, den ich heute absolvieren musste, unbedingt.

Am Vorabend also wurde der Rucksack gepackt und ja, es passt wirklich alles rein:

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Wanderstock wegen der Knie. Anti-Brumm. Tempotücher. Feuchte Reinigungstücher. Sonnenmilch. Erste-Hilfe-Set. Pflaster. Kniemanschette. Sonnenhut. HAD-Tuch. Batterien für GPS, Handy und Kamera. GPS. Handy, Kamera. Regenschirm (wie bekloppt ist das eigentlich?). Kleine Decke zum Draufsetzen. Landkarte. Stifte. Hausschlüssel. Geld. Noch ein Stift. Dünne Fleecejacke. Erweiterte Cacheausstattung. Dünne Gummihandschuhe. Kleine Einkaufstasche (man weiß ja nie, was einen im Wald so erwartet an Shopping-Gelegenheiten). Teleskopspiegel. Butterbrote. Apfelschorle. Regenschutz für den Rucksack (wie bekloppt und so…). Ausdruck der Cachebeschreibung. Plastiktüten nicht vergessen, wegen der Heidelbeeren.  Noch Fragen, wieso mir die Knie schmerzen?

Egal. Die Sonne schien so wunderbar, es wehte ein kühles Lüftchen, ich machte mich auf den Weg. Um 7.35 Uhr stieg ich frohgemut in den Bus, der mich 12 Minuten später in die taufrische Freiheit entließ.

Station 1 von 12 wurde umgehend gefunden. Ich hatte einen derartigen Lauf, Leute, ich nannte mich Cachegöttin. Station 2 wurde hurtigen Schenkels erreicht, die Örtlichkeit stimmte, jetzt nur noch schnell die Zahlen suchen, rechnen und weiter. Oder vielleicht doch nicht? Öhm, diese Zahlen. Wo sind sie denn? Ob das da am Baum eine Zahl sein kann? Womöglich eine mehrstellige? Und wenn das eine Zahl ist, was soll sie bedeuten? Und dieser Stein da… 151? Und dann mit 4,5 multiplizieren? Kann nich. Fragen über Fragen. Rechnungen über Rechnungen. Flüche über Flüche. Ende vom Lied: Abbruch bei Station 2. Na toll. Und nun?? Und wieso hat H. Simpson hier einen Strauch???

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Das Leben meinte es nicht gut mir mir (Taschentuch, bitte!). Aber da gab es ja noch Jonny. Jonny ist ein Hund. Ich kenne ihn nicht, weiß aber, dass er jedes Wochenende eine Runde durch eben diesen von mir besuchten Wald dreht und von Herrchen und Frauchen bespaßt wird. Netterweise dachten sie dabei nicht nur an das Haustier, nein, sie haben auch an die nach Dosen lechzenden Mitcacher gedacht und legten Döschen in den Wald. Danke! Danke! Danke! Dann machen wir halt die Jonnyrunde, der Tag war gerettet und ein Reigen nett versteckter Dosen wartete auf Entdeckung. Ich schaffte es, vier zu finden, eigentlich fünf, aber die eine habe ich mir aufgehoben für schlechte Zeiten. Man weiß ja nie, was man nicht findet und zu wissen, dass  es dort, im schönen Heidelbeerwald, noch eine Dose gibt, die wartet, ist gut für das Sinken eines zu hohen Stresslevels.  Zwischendrin fand ich noch einen Cache von Magnetfd, eine Art Lost Place hinterm Holzstapel. Wobei ganz klar gesagt werden muss, dass der Holzmichel, der da hauste, auf keinen Fall mehr lebt. So wie die Bude aussieht, kann das einfach nicht sein.

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Wer auch nicht mehr lebt und nicht mehr mault, ist der da. Herzschlag? Hitzetod? Wir wissen es nicht, fühlen aber mit den Angehörigen.

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Was man auch noch findet sind Ausblicke.

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Natur, recht einsam.

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Heidelbeeren.

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Und diesen Geruch nach Sommerwald.

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Herrlich. Einfach nur herrlich. Etwas mehr als 8 km pures Glück.

Mal sehen, was ich in 30 Tagen zu der Herrlichkeit sage. Es soll ja Leute geben, die ein Jahr und mehr jeden Tag… ich sollte das nicht vertiefen. Amen.

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Schatzkarte

Screencopy OSM

#522  GC41XH2  “#06 Fass, Jonny!” – sema2505

#523  GC41XYM  “#08 Mach Männchen, Jonny!”  – sema2505

#524  GC3N9KX  “am alten Acker″ – Magnetfd

#525  GC41XGC  “#02 Bei Fuß, Jonny!” – sema2505

#526  GC42B2F    “#03 Such das Stöckchen,Jonny!” – sema2505

#000  GC28098    “Wandertour im Heidelbeerland”- Anonyme_Laeufer

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-07-08

Spocht ist Mocht? Ich fürchte, ich habe da was verwechselt


Lange nichts mehr hier gelesen, gell? Das ändert sich. Aber ich erzähle jetzt mal von Anfang an. Die „Wie alles begann“-Story.

Im August 2012 sind wir nach Fulda gezogen. Seitdem war ich nicht mehr beim Arzt. Obwohl mein Cholesterin zu hoch ist (genetisch – da kann man nur Pillen nehmen) und ich eben diese  Pillen nehmen muss,  ich sie aber schon seit Monaten nicht mehr… ihr kennt das vielleicht?

Zudem hatte ich in der Wetterau so einen netten Arzt und ich verspürte überhaupt keine Lust, mir hier in Fulda neue Ärzte zu suchen. Irgendwann musste ich dann aber doch mal einen Termin machen. Hab ich auch und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe eine wunderbare Ärztin gefunden, die alles hat durchchecken lassen. Und das Ende vom Lobgesang? Blutdruck leicht erhöht, Gewicht leicht erhöht, Cholesterin sowieso viel zu hoch, Osteopenie – … ich hatte es geahnt, vorbei die schöne Zeit des Wegschiebens, jetzt wurde es ernst.

Der Kardiologe sprach von einem „kleinen“ Pillchen, täglich eingenommen, gegen den zu hohen Blutdruck. Das behagte mir gar nicht und ich habe einen Deal ausgehandelt. Bis November will ich abnehmen und mehr Sport treiben. Was bedeutet, dass ich anfangen muss, überhaupt Sport zu treiben. Was mir ebenfalls nicht behagte. Aber ich sah die Notwendigkeit ein.

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Gewandert sind mein Mann und ich immer schon gerne und hier in Fulda erledige ich so gut wie alle Wege zu Fuß (ich habe seit 24.08.2012 nur eine dreiviertel Tankfüllung verfahren, inklusive einmal IKEA und zurück = 200 km). Ein Rad habe ich auch, das aber seit Monaten (oder Jahren?) nicht mehr bewegt wurde. Ich habe mir also vorgenommen, zu wandern, zu walken und Rad zu fahren. Wenn dabei ein Geocache abfällt, umso besser. Vorrangig will ich mich aber um die Gesundheit kümmern. Wenn ich das Hobby damit verbinden kann, dann bin ich dabei.

Das Rad ging also in Inspektion und war flott fahrbereit,

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neue Sportschuhe wurden gekauft und beim Discounter gab es das ein oder andere unbedingt notwendige Teil,  ohne das die Stil-Ikone keinen Schritt vor die Tür geht.

Sportklamotten bei Lidl

Glücklicherweise ist unser Wohnort der optimale Ausgangspunkt sowohl für Wanderaktivitäten als auch für die Radelei. Gleich unterhalb unseres Hauses, an den Fuldaauen, befinden sich zwei Radwege, der Fuldaradweg R1 und Vier-Flüsse-Tour R2, die wunderbar beschildert (und zum Teil wunderbar hügelig) durch eine herrliche Landschaft führen.

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Oberhalb des Hauses ist ein Park, den man unsicher machen kann, wenn man keine große Lust zu weiten Touren hat. Knackiger Anstieg und schöner Ausblick garantiert.

Da wir noch nicht so lange hier wohnen, gehe ich also ab sofort auf Entdeckungstour, ich kenne die ganzen Strecken, die ich beradel oder besuche, selber nicht und ich bin gespannt, was mich so alles erwartet (psst – diesen Artikel schreibe ich 10 Tage später, ich weiß also schon, was mich erwartet hat – wunderbar war es).

Los geht’s!

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-05-21

Für Nachwuchs ist gesorgt – unser kleinstes Fohlen im Stall

“Julian?”

“Ja, Tante Tiffi?”

“Julian, weißt du wahaaas?”

“Nein, Tante Tiffi.”

“Gladbach ist Tabellenachter geworden.”

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“Und Juliaaan?”

“Ja, Tante Tiffi?”

“Weißt du noch wahaaaas??”

“Nein, Tante Tiffi.”

“Nächstes Jahr springt mindestens Platz Fünf raus.”

“Hm….”

“Oder… oder… oder…..Julian, wir werden Meister!!!”

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Verfasst von: Schnuppschnuess | 2013-05-20

Pfingsten in Fulda

Paeonien-1

Zum ersten Mal seit unserem Umzug im August letzten Jahres ins wunderschöne Fulda kam die Familie zu Besuch. 350 km Fahrt – da darf man auch gerne mal zwei Nächte bleiben, damit es sich lohnt. Die Nichte, der Neffe und der Großneffe blieben sogar noch ein wenig länger.

Schön war es, so viele liebe Familienmitglieder um sich zu haben, zu quatschen, zu essen, zu trinken und eine gute Zeit zu haben. Der Wetterbericht verhieß Schlimmes, für die Pfingsttage war Regen angesagt. Kaum war die Familie komplett, riss der Himmel auf, obwohl es morgens noch stark geregnet hatte.

Als gestern, am Sonntag, die letzte Wurst gegrillt war und man sich bereit machte, von der Terrasse ins Haus zu wechseln, öffnete Petrus die Himmelsschleusen und es schüttete wie aus Kübeln. Was hatten wir ein Glück!

Glücklich konnten wir uns ebenfalls schätzen, dass wir nach Eichenzell fuhren, um am Sonntag “Das Fürstliche Gartenfest” im Schloss Fasanerie zu besuchen. Ungefähr 160 Aussteller priesen auf dem Schlossgelände ihre Waren an und so mancher Schatz konnte in Augenschein genommen werden.

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Dass sich der Besuch dieser Veranstaltung mehr als lohnt, wussten anscheinend viele andere Garteninteressierte, denn eine Blechlawine kroch Richtung Eichenzell, um irgendwann auf den umfangreichen Wiesengründen um das Schloss herum zum Stillstand zu kommen.

Die Karten hatten wir schon vorher besorgt, wir konnten also gleich auf das Gelände und wurden von einer Vielfalt an Eindrücken, Farben, Gerüchen und Schönem beinahe erschlagen.

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Was wir alles gesehen, gehört, erfühlt und geschnuppert haben, kann man nicht in Worte fassen. Man muss es einfach erlebt haben, was dort geboten wurde.

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Menschenmassen sind uns normalerweise ein Gräuel, aber die Besucher verliefen sich im weitläufigen Areal der verschiedenen Ausstellungsbereiche und man wurde weder geschoben, noch hatte man zu wenig Muße, sich bei einzelnen Ständen länger aufzuhalten.

Obstgarten

Trotzdem werden wir im nächsten Jahr am Eröffnungstag hingehen, am Sonntag ist dieses Fest für unseren Geschmack einfach zu sehr frequentiert.

Auch beim Bello aus Italia war viel los

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Bei Rosen Ruf in Bad Nauheim hatten wir Rosen bestellt, die uns die Familie Ruf kundenfreundlich mit auf das Fest brachte. Dort brauchten wir sie nur abzuholen und für das Tragen hatten wir Weiber ja die Männer dabei. Eine Rose heißt übrigens “Julia Child”.

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Toll fand ich auch “Atlas”, eine Skulptur von Denis Ohrenschall, aus Lehm geformt, die begrünte Weltkugel tragend, sich witterungsbedingt wieder zu Erde transformierend.

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Weitere Impressionen:

Hexenhäuschen (ich will das haben!!!!)

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Meine Eltern, die das alles so tapfer mitgemacht haben

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Bäume mit entzückender Unterpflanzung

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Lupinen

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Ein Standbesitzer mit definitv mehr als nur einer Meise

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Paeonien in einer überschwänglichen Fülle, so dass ich wirklich laut Aaaah rufen musste, als ich sie sah.

Paeonien, rosa-1

Ein Smaland für Pflanzen gab es übrigens auch. Sie wollten nach dem Besuch ihrer Besitzer unbedingt abgeholt werden.

Pflanzen-Smaland

Sehr loben möchte ich noch die optimale Organisation rund um das Fest. Parken, Einlass, die Situation innerhalb der Anlage, alles war perfekt geregelt. Bei der Ankunft am Schloss wurde man von freundlichen Menschen eingewiesen, bei Fragen haben sie trotz des unglaublichen Ansturms sehr gelassen und hilfsbereit Auskunft gegeben. Toll gemacht! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Paeonie, groß

Athen - Marktbesuch4

                Besuch einer kleinen Markthalle in Athen – Einkäufe für das Picknick am Mittag

    Athen - Marktbesuch3  Athen - Marktbesuch5    Athen - Marktbesuch2_DSC0047Athen - Marktbesuch1
(klick aufs Foto und es wird größer)

Athen - Marktbesuch

Der KANAL VON KORINTH liegt zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Ziemlich tief und ziemlich eng ist das Bauwerk. Mein Gott, dass ich erleben darf, Orte aus Schillers Gedicht “Die Kraniche des Ibykus” zu besuchen! Schwer begeistert hoffe ich auf ein Schiff, das leider nicht kommt. Aber es wird kommen. Ganz sicher.

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Für Akrokorinth hat leider die Zeit nicht gereicht, aber dafür waren wir ja im Weltkulturerbe MYKENE.

Eines der Highlights des heutigen Tages erwartete uns. Landschaftlich wunderschön gelegen, wanderten wir durch die Anlage und staunten über die Architektur.

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Und diese Geschichte!!! Und die Geschichten!!! Homer!!! Ilias!!! Agamemnon!!! Troja!!! 112 Einträge auf Projekt Gutenberg!!!! Wenn ihr mal viel Zeit habt. Jetzt aber erst mal ein paar Impressionen:

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Kostas und seine Schäfchen

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Schatzhaus des Atreus (1250 v. Chr.)

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Das Löwentor (1250 v. Chr.)

Löwentor Mykene

Hier hätte man noch viel mehr Zeit verbringen können, aber das stramme Programm war eher appetitanregend als sättigend. Auf dem Weg nach Epidaurus wurde auf einem kleinen Rastplatz ein Picknick veranstaltet. Das war urig und so passend, in dieser Landschaft mit den antiken Stätten, draußen in der Sonne sitzend, Brot, Käse, Wurst, Oliven, Sardinen und Obst zu essen und einen Wein dazu zu trinken;  immer wenn wir über die Reise sprechen, fällt auch ein Wort über den Imbiss. Hier jedenfalls wurden wir satt.

Picknick Nähe Epidaurus Picknick

Picknick Nähe Epidaurus1 
Picknick Nähe Epidaurus2

Nun also Weltkuturerbe EPIDAUROS – eine Kultstätte für den Gott der Heilkunst Asklepios und für mich als medizinisch Interessierte ein hochinteressanter Ort. Hier wurde nicht nur gebetet, sondern es wurden auch Heilverfahren angewendet. Man kann es sich vorstellen wie ein Kur mit Beten, aber auch mit kulturellen Veranstaltungen.

Wieder war der Ort sehr malerisch gelegen und mit vielen Fundamenten bestückt, die bestaunt werden konnten. So groß hatte ich mir das Areal nicht vorgestellt.

Asklepieion von Epidaurus1

Das in den Hang gebaute Theater war riesig und neben einer Bibliothek Teil des kulturellen Angebots.

Epidaurus2

Wenn man ganz oben saß

Epidaurus

und sich der Reiseleiter auf den Punkt in der Mitte stellte

Epidaurus1

und Griechische Klassiker deklamierte (na gut, es war die Tageszeitung), konnte man jedes Wort verstehen. Unglaublich!

Epidaurus - unser Reiseleiter Kostas Stamos

Ein kleines Museum über das Wirken des Heilkundigen gabt es auch, es ist sehr überschaubar und nicht besonders reichhaltig bestückt. Ein paar Statuetten und Dinge, die bei Grabungen gefunden wurden, werden hier präsentiert.

Ach das war schön!

Weiter geht die Reise nach NAFPLIO

Eines der schrägsten Dinge, die wir jemals in einem Urlaubsort bewundern durften, war Nafplios – nun ja, wie sollen wir es nennen? Sagen wir einfach – Alien Ufo Airbase.

Nafplio - Alien Ufo Homebase

Ist das schräg? Das ist schräg. Am Independence Day fliegt hier Will Smith durch, ich schwöre.

Bei dieser Alien Ufo Airbase handelt es sich um den reichlich versteckten Zugang (über den Platz, links, dann rechts, dann am Kai entlang, rechts, vorne an der Mauer, die vier komischen Glastüren – oder so ähnlich) zu Aufzügen, die zu einem Hotel führen, das auf einem Plateau liegt, gleich bei der Burgruine Akronafplio. Also eigentlich wurde das Hotel in die antike Anlage eingebaut, so richtig viel Denkmalschutz ist hier wohl eher nicht angesagt. Na ja, die Aufzüge darf man immerhin auch benutzen, wenn man kein Gast ist und oben angekommen, hat man einen wundervollen Ausblick auf das romantische Städtchen Nafplio.

Nauplia - Blick vom Uhrenturm

Es liegt auf einer Landzunge im Argolischen Golf und ist schlicht und ergreifend einmalig schön. Wenn das Wort “Flair” in Bezug auf einen Ort irgendwo erfunden wurde, dann vermutlich hier.

Nafplio1 von der Festungsruine aus gesehen

Ein Blick in die andere Richtung: Festung Palamidi

Burg Palamidi

Wir sind ziemlich viel rumgelaufen in Nafplio und waren abends im Hotel tot wie Brot. Das war ein spannender, ereignisreicher Tag, der uns total begeistert hat. Und zwei Geocaches   haben wir heute auch gefunden.

SCHATZKARTE

# 449 – GC1ATPG “Corinth Canal” – marzcz

#450 – GC2PWJ9 “Olympic Stadium” – fishkopp2

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Was bisher geschah

2012 03 31 Anreise nach Athen + Abendessen in einer Taverne

2012 04 01 Athen: Akropolis, Akropolismuseum, Freizeit am Nachmittag

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2012-04-01

Peloponnes Rundreise Tag 2 – Athen

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Unser zweiter Tag in Athen wurde bis zum frühen Nachmittag mit der Reisegruppe verbracht, danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung und sind zum Zwecke der Dosensuche durch die Stadt gestreift. Unter anderem haben wir “Athina Kipos”, den ältesten Cache unserer Laufbahn gefunden, was immer toller wird, je länger wir dieses Hobby betreiben :-)

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Die Akropolis war unglaublich beeindruckend, die Fotos können aber nur ansatzweise die Dimensionen der Bauwerke transportieren. Überwältigend!

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Tag 2 -P1300008Ein Theater im römischen Stil – das Odeon des Herodes Atticus

Am faszinierendsten jedoch war, das Dionysostheater sehen zu dürfen.

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Die griechischen Autoren der Antike begeistern mich und dort zu sein, wo Uraufführungen der Stücke stattfanden, war einfach umwerfend. Ich habe mich kaum noch eingekriegt vor lauter Begeisterung.

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Man bedenke:

Das Dionysostheater war das wichtigste Theater im antiken Griechenland und gilt als Geburtsstätte des Theaters der griechischen Antike und des Dramas überhaupt. Es liegt am Südhang der Athener Akropolis. Seinen Namen erhielt es nach Dionysos, dem Gott des Weins und der Ekstase. Ihm zu Ehren wurden in Athen alljährlich die Festspiele der Dionysien gefeiert. Dazu gehörten ursprünglich aus kultischen Gesangs-, Tanz- und Opferriten hervorgegangene Theatervorführungen, die im Dionysos-Theater stattfanden. Die berühmten klassischen Tragödien von Aischylos, Sophokles und Euripides hatten ihre Uraufführung bei den Dionysien.

Das Dionysostheater war Teil des südlich der Akropolis gelegenen Heiligtum des Dionysos, zu dem außerdem ein Tempel gehörte. Ursprünglich wurde das Theater im 5. Jahrhundert v. Chr. als Sakralbau angelegt. Anfangs bestand es aus einer ebenerdigen Orchestra und einer schlichten hölzernen Skene. Die Zuschauer mussten in dieser Zeit an einem natürlichen Hang sitzen. 410 v. Chr. wurden hölzerne Sitzreihen erbaut. Der steinerne Bau, den man heute sehen kann, wurde in der Zeit um 330 v.Chr. errichtet. Die hölzernen Sitze wurden durch steinerne ersetzt. Hinzu kam ein steinernes Bühnengebäude und die Orchestra wurde in Marmor gefasst.

In der Zeit um 1863 wurde das Theater durch die Archäologische Gesellschaft Athen ausgegraben und von dem vor Ort wirkenden Architekten Ernst Ziller erstmals aufgenommen und dokumentiert.[1]

Architektur

Das Dionysostheater verfügte über 78 Sitzreihen und bot Platz für 17.000 Zuschauer. Die erste Sitzreihe bestand aus 67 Marmorsitzen, die besonderen Würdenträgern vorbehalten waren. Der Zuschauerraum, die Cavea, lagerte sich halbkreisförmig um die Orchestra, auf welcher derChor auftrat. In der Mitte der Orchestra stand ein Altar, auf dem Dionysos Opfer dargebracht wurden. Auf der Bühne, dem Proskenion, traten die Schauspieler auf. Dahinter befand sich das Bühnengebäude, die Skene. Die Paraskenien an den Seiten der Skene trugen an der Vorderseite je sechs dorische Säulen.

Quelle: wikipedia

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Nach dem Besuch der Akropolis und einem letzten Blick auf den Areios Pagos, auf dem wir gestern herumkraxelten,

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erkundeten wir mit der Gruppe das Akropolismuseum.

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Modern, hell, luftig und mit sehr interessanten Exponaten war der Besuch absolut lohnenswert.

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Aber auch durch die Gassen der Stadt zu wandern, ist ein Erlebnis. Wir urig es hier teilweise ist!

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Nach der Tour durch die Stadt benötigten wir dann noch eine – öhm – kleine Stärkung. Als der Teller präsentiert wurde, wußten wir, warum die Bedienung bei der Bestellung von der Wahl einer Vorspeise abriet. Oh mein Gott! Das habe ich nicht gewollt.

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Schnaps bitte, aber schnell.

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Danach war ich froh, dass der Weg zum Hotel im GPS gespeichert war. Ich war, sagen wir mal so, sehr lustig und der Weg ins Bett war sehr weit. Bis morgen!

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SCHATZKARTE

#446 – GC39WVR “Anafiotika” – schnaffels

#447 – GC25EB “ATHINA KIPOS” – Murf and MNgeocacherette -adopted by worldtraveler

Dieser Cache wurde am 29.10.2001 veröffentlicht und ist der älteste, den wir je gefunden haben. Juhuuu!

#448 – GC1B0VD “Kerameikos ” – Yiannisp&E.X.

Was bisher geschah:

2012 03 31 Anreise nach Athen + Abendessen in einer Taverne

Verfasst von: Schnuppschnuess | 2012-03-31

Peloponnes Rundreise Tag 1: Athen

Der Anflug auf Athen ist atemberaubend. Die Stadt habe ich mir so schön nicht vorgestellt. Erstaunlich viel Grün. Von den Bauwerken ganz zu schweigen. Eine tolle Metropole, die wir gerne noch einmal besuchen würden.

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Da wir einen frühen Flug erwischt hatten, war die Reisegruppe noch nicht vollständig. Deshalb haben wir uns gleich nach unserer Ankunft auf die Suche nach ein paar Geocaches gemacht. Der Nymphenhügel mit einem spektakulären Blick auf Athen und die Akropolis war unser erstes Ziel.

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Asteroskopeio – Observatorium

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Mauer der Kirche St. Demetrius Loumbardiaris                         Siesta

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Blick auf die Akropolis

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Die Agora winkt in der Ferne

Nachdem wir uns hier in der schönen Natur eine Weile getummelt hatten, ging es weiter zum Areopag, der wiederum einen phantastischen Ausblick auf die Akropolis und das Häusermeer Athens gewährte. Aber vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

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Hier hatte ich ein Gefühl, als wäre der Ort mit Geschichte gefüllt, magisch ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber ich haben eine gewisse Aura gespürt, die von dem Fels ausging. Seltsam. In Delphi hatte ich dieses Gefühl noch einmal.

Nach einer kurzen Stippvisite auf der Akropolis, die aber schon geschlossen war, sind wir zurück ins Hotel, um unsere Mitreisenden kennen zu lernen. Danach machten wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf, unterhalb der Akropolis unser Abendessen einzunehmen. Im Anschluss daran haben Norbert und ich die Gruppe verlassen und sind noch ein wenig durch das beleuchtete Athen zurück zum Hotel gelaufen.

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Ein toller Tag war das! Kalinichta.

Schatzkarte

#444 – GC24D78 “NOA Asteroskopeio” – Noel und Irene

#445 – GC24FFP “Areios Pagos” – YiannisP & E.X.

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